Uffeln - ein Kurzportrait


Auszug aus TIM-online.NRW

Gut 650 Jahre alt, ist Uffeln mit ca. 770 Einwohnern (Stand 31.12.2018) heute der kleinste Ortsteil von Ibbenbüren. Er liegt ganz im Westen der Stadt am Fuße des Schafberges und grenzt an die Nachbargemeinden Hörstel, Hopsten und Recke.
Verkehrstechnisch ist Uffeln gut erschlossen. Die Auffahrt „Hörstel“ der A 30 ist ca. 3 km entfernt. Eine relativ stark befahrene Landstraße (Hauptstr./Nordbahnstr.) ist die Hauptverkehrsader in Nord-Süd-Richtung im Ort. Der Mittellandkanal mit einem Schüttguthafen im Industriegebiet Uffeln-Ost teilt Uffeln in einen östlichen und einen westlichen Teil, verbunden durch vier Brücken. Westlich des Kanals führt die Tecklenburger Nordbahn, die Osnabrück mit Rheine verbindet, durch Uffeln. Allerdings wird die Bahnlinie nur noch selten und ausschließlich für Sonderfahrten genutzt.
Weite Teile Uffelns sind heute wegen der günstigen Verkehrsanbindung das Industriegebiet Ibbenbürens. Die Ausweisung der Industriegebiete „Uffeln-Ost“ und „Uffeln-West“ im Süden Uffelns begann in den 1960er Jahren. Chemische Industrie sowie Metallbau-, Logistik- und Entsorgungsfirmen haben sich im Laufe der Jahre angesiedelt.
Rund um die Kirche, auf der östlichen Kanalseite, befinden sich mehrere landwirtschaftliche Betriebe, die im Schwerpunkt Schweinemast betreiben. Hier hat Uffeln seinen dörflichen Charakter erhalten. Am östlichen Rand des Ortsteils, im Hang des Schafberges, baut ein großer Steinbruchbetrieb Ibbenbürener Sandstein ab.
Für die Industriegebiete musste Wohnbebauung (Streusiedlung) weichen, ohne dass genügend neue Wohnbaumöglichkeiten ausgewiesen wurden. So ist Uffeln von einstmals in der Spitze fast 1200 Einwohnern auf die heutige Größe geschrumpft.

Heute wohnen die Uffelner überwiegend in den vier größeren Wohnsiedlungen Am Flüddert, Tegelmann-Siedlung, Kronenburg und Uffelner Berg, die in den 1950er und 60er Jahren entstanden sind.